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Quartier der Generationen am Lola-Rogge-Platz eröffnet

22.07.2021
Das wegweisende Ensemble mit vielfältigem Wohnen und Einzelhandel im Quartier Baakenhafen wurde am 22. Juli eröffnet. Rund um den Lola-Rogge-Platz finden nun Familien, aber auch ältere und pflegebedürftige Menschen sowie Studierende ein Zuhause. Das im Erdgeschoss angesiedelte Nahversorgungszentrum wird durch eine öffentliche Tiefgarage gestärkt, die zugleich die Bring- und Holverkehre des benachbarten Bildungskomplexes mit Grundschule und Kita berücksichtigt.
Manfred Weidner und Doris Mahsen freuen sich schon auf das „Quartier der Generationen“. „Wir haben die Wohnanlage bei einem Spaziergang durch die HafenCity entdeckt und uns beworben“, berichtet das Paar im Ruhestand aus dem südlichen Hamburger Stadtteil Harburg. Ende August werden sie in zwei kleine Senior:innen-Wohnungen umziehen, die in dem Ensemble rund um den Lola-Rogge-Platz von der Martha-Stiftung betreut werden. „Auf diese Weise können wir in jedem Fall hier wohnen bleiben, auch wenn einer von uns einmal nicht mehr da sein sollte. Keiner von uns müsste nochmals nochmal in eine kleinere Wohnung umziehen“, erklärt Manfred Weidner. Nele Rennekamp ist bereits eingezogen. Die 24-jährige Studentin wohnt zusammen mit anderen Studierenden und Auszubildenden in dem weißen Gebäude direkt an der Ecke des Platzes zur Baakenallee. „Ich freue mich schon darauf, die anderen kennenzulernen und mich in der Nachbarschaft zu vernetzen“, sagt sie.

Ausschließlich geförderte Wohnungen


Die drei Beispiele für die Mieter:innen, die in diesen Tagen im Quartier Baakenhafen einziehen, lassen die Vielfalt des Wohnen im „Quartier der Generationen“ erahnen: Senior:inen, Studierende, Auszubildende, Singles, Paare und Familien wohnen hier Tür an Tür. Dabei wurden die 373 Wohnungen ausschließlich gefördert oder im Mietpreis gedämpft hergestellt. Es entstanden 155 öffentlich geförderte Wohnungen von rund 40 bis 125 qm im ersten und zweiten Förderweg (6,60 Euro/qm und 8,70 Euro/qm), darunter 52 Wohnungen für Senior:innen und 36 Wohnungen für Menschen mit Behinderung oder Pflegebedarf. Hinzu kommen 138 Ein-Zimmer-Appartements für Studierende und Auszubildende zu 241 Euro im Monat und 80 Wohnungen einkommensabhängig mit einer Mietobergrenze von 14 Euro/qm.


Symbolische Schlüsselübergabe


Den symbolischen Schlüssel zu dem neuen Ensemble überreichte Nikolaus Ditting, geschäftsführender Gesellschafter des gleichnamigen Hamburger Projektentwicklers und Bauunternehmens, am 22. Juli 2021 an Andreas Engelhardt, Vorstandsvorsitzender der GWG-Gruppe, die das „Quartier der Generationen“ errichtet hat und langfristig im Bestand hält. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH, Prof. Jürgen Bruns-Berentelg, würdigte das Ensemble als das bedeutendste Bauvorhaben des Baakenhafens und der HafenCity. “Das, was soziale Stadt ausmacht, haben Sie hier geschaffen“, unterstrich er die Leistung von Ditting und GWG. Das „Quartier der Generationen“ schaffe einen Mittelpunkt für die Vielfalt der Wohnformen und die intensive Nutzungsmischung, die sukzessive im ganzen Quartier Baakenhafen entstehen werden.


Alles vor der Haustür


Zeitgleich eröffneten auch zwei Nahversorgungsmärkte in den Erdgeschossen am Lola-Rogge-Platz. Direkt vor der Haustür können sich die Bewohner:innen nun beim ersten ALDI und zweiten EDEKA in der HafenCity versorgen. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich derzeit zudem die zweite Grundschule der HafenCity im Bau, die in einem temporären Schuldorf am Lohsepark bereits im August den Betrieb aufnimmt. Hinzu kommt eine Kita mit rund 200 Plätzen in unmittelbarer Nähe. Nicht zuletzt befinden sich die U-Bahnstation HafenCity Universität sowie die Buslinie 111 nur wenige Gehminuten entfernt. „Die 10-Minuten-Stadt wird hier Realität“, so Prof. Bruns-Berentelg.

Quartierszentrum Lola-Rogge-Platz

Der Lola-Rogge-Platz dient damit auch als Begegnungsort für die diverse Bewohnerschaft. Er liegt zudem in unmittelbarer Nähe des Baakenparks, der mit dem Himmelsberg, einem besonderen Spielplatz, Fußballflächen und Bäumen einen grünen Freizeit- und Erholungsraum darstellt. Für die Bewohnerschaft wird so eine optimale Infrastruktur geschaffen, die kurze Wege ermöglicht. Dies gilt gleichermaßen für den nördlichen und den östlichen Teil des Quartiers Baakenhafen, in denen ebenfalls verschiedene, außergewöhnliche Konzepte mit einem hohen Anteil an geförderten Wohnungen erwachsen. Diese ermöglichen neue Standards für ein ökologisches, gemeinschaftliches und gesundes Wohnen und Arbeiten in der Stadt.