© Miguel Ferraz
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Null-Emissionshaus feiert Richtfest
21.09.2026
Mit dem Null-Emissionshaus feiert ein Pioniervorhaben des verantwortungsvollen Bauens in der HafenCity Richtfest. Das Bürogebäude wird seine CO2-Bilanz über den gesamten Lebenszyklus ausgleichen – nicht zuletzt, weil es ab dem ersten Obergeschoss überwiegend aus Holz errichtet wird. Statt eines Richtkranzes gab es einen Richtbaum für das Null-Emissionshaus. Der Apfelbaum wird vorerst in einem Urban Gardening Projekt im Oberhafen angepflanzt.
"Dies ist kein Bau von der Stange. Wir sind trotz teilweiser schwieriger Bedingungen nie von unseren Standards abgewichen", betonte Dr. Andreas Kleinau, Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH, als Bauherr. Hamburgs Senatorin für Wohnen und Stadtentwicklung, Karen Pein, würdigte das Durchhaltevermögen: "Wir müssen Projekte schaffen, in denen wir Innovationen ausprobieren." Sonst seien die gesteckten Klimaziele nicht zu erreichen.
Der Einsatz von Materialien und Technik wurde für das Null-Emissionshaus sorgfältig ausgewählt. Dazu gehört neben dem Holzbau der Einsatz von emissionsreduziertem Beton sowie innovative Lehmdecken, die für ein natürliches Raumklima sorgen. Der konstruktive Holzbau und die Fassaden werden nach einem Entwurf des Architekturbüros heinlewischer (Berlin) von der bei Münster ansässigen Ueding Modulbau GmbH mit Hölzern aus Deutschland, Österreich und Dänemark errichtet. Im Null-Emissionshaus kommen keine fossilen Energieträger zum Einsatz, sondern Geothermie und eine hocheffiziente Wärmepumpe. Mit Hilfe seiner Photovoltaik-Anlage wird das Null-Emissionshaus übers Jahr mehr Strom produzieren, als es selbst verbraucht.
Für heinlewischer betonte der Gesellschafter Christian Pelzeter: "Um ein Null-Emissionshaus zu bauen, braucht man einen mutigen Bauherren und eine intensive Zusammenarbeit aller Gewerke. Nachhaltigkeit entsteht im Team!" Das Team von Ueding Modulbau brachte den Richtspruch aus und half beim traditionellen Einhämmern des letzten Nagels. Statt eines Richtkranzes gab es einen Richtbaum für das Null-Emissionshaus. Der Apfelbaum wird vorerst in einem Urban Gardening Projekt im Oberhafen angepflanzt.
Von der Errichtung über den Betrieb bis hin zum späteren Rückbau wurden auch die Prinzipien des zirkulären Bauens konzeptionell berücksichtigt. Das Null-Emissionshaus befindet sich in unmittelbarer Nähe des Überseequartiers in der zentralen HafenCity. Dank seiner hervorragenden ÖPNV-Anbindung mit U-Bahn und Bus wurde auf Kfz-Stellplätze gänzlich verzichtet. Stattdessen sind 150 Fahrrad-Stellplätze vorgesehen. Im Keller des Gebäudes sind Teile der bereits in Betrieb genommenen Landstromanlage für Kreuzfahrtschiffe im Cruise Center HafenCity untergebracht.
Seit dem Abschluss des Rohbaus Ende 2025 wurden die weiteren Geschosse aus Holz errichtet. Die Gebäudehülle ist über das Erdgeschoss und fünf Etagen nahezu vollendet. Parallel dazu wird die Holzfassade montiert. Die Fassade wird mit rund 450 Kletterpflanzen begrünt, die in Berlin und Potsdam in einem Freiraumlabor getestet wurden. Die Pflanzen werden für natürliche Verschattung und eine Verbesserung des Mikroklimas sorgen. Durch das Konzept kann auf große Teile eines außenliegenden beweglichen Sonnenschutzes verzichtet werden.
Innerhalb des Gebäudes sorgen die Baustoffe Holz und Lehm für hohe Aufenthaltsqualität. Fensterflächen und Balkone bieten viel Tageslicht. Die flexibel teilbaren Büroflächen ermöglichen unterschiedliche Arbeitsplatzkonzepte. Ergänzt wird das Raumangebot von rund 6.300 qm Mietfläche durch eine rund 360 Quadratmeter große Dachterrasse. Die HafenCity Hamburg GmbH führt aktuell eine Bedarfsanalyse für ihren eigenen Büroflächenbedarf durch. Die Vermarktung der Büroflächen für weitere Nutzer hat bereits begonnen. Gerade für Unternehmen mit hohen ESG-Ansprüchen entsteht mit dem Null-Emissionshaus ein Angebot, das auf dem Hamburger Büromarkt derzeit kaum vergleichbar ist.
Der Einsatz von Materialien und Technik wurde für das Null-Emissionshaus sorgfältig ausgewählt. Dazu gehört neben dem Holzbau der Einsatz von emissionsreduziertem Beton sowie innovative Lehmdecken, die für ein natürliches Raumklima sorgen. Der konstruktive Holzbau und die Fassaden werden nach einem Entwurf des Architekturbüros heinlewischer (Berlin) von der bei Münster ansässigen Ueding Modulbau GmbH mit Hölzern aus Deutschland, Österreich und Dänemark errichtet. Im Null-Emissionshaus kommen keine fossilen Energieträger zum Einsatz, sondern Geothermie und eine hocheffiziente Wärmepumpe. Mit Hilfe seiner Photovoltaik-Anlage wird das Null-Emissionshaus übers Jahr mehr Strom produzieren, als es selbst verbraucht.
Für heinlewischer betonte der Gesellschafter Christian Pelzeter: "Um ein Null-Emissionshaus zu bauen, braucht man einen mutigen Bauherren und eine intensive Zusammenarbeit aller Gewerke. Nachhaltigkeit entsteht im Team!" Das Team von Ueding Modulbau brachte den Richtspruch aus und half beim traditionellen Einhämmern des letzten Nagels. Statt eines Richtkranzes gab es einen Richtbaum für das Null-Emissionshaus. Der Apfelbaum wird vorerst in einem Urban Gardening Projekt im Oberhafen angepflanzt.
Von der Errichtung über den Betrieb bis hin zum späteren Rückbau wurden auch die Prinzipien des zirkulären Bauens konzeptionell berücksichtigt. Das Null-Emissionshaus befindet sich in unmittelbarer Nähe des Überseequartiers in der zentralen HafenCity. Dank seiner hervorragenden ÖPNV-Anbindung mit U-Bahn und Bus wurde auf Kfz-Stellplätze gänzlich verzichtet. Stattdessen sind 150 Fahrrad-Stellplätze vorgesehen. Im Keller des Gebäudes sind Teile der bereits in Betrieb genommenen Landstromanlage für Kreuzfahrtschiffe im Cruise Center HafenCity untergebracht.
Seit dem Abschluss des Rohbaus Ende 2025 wurden die weiteren Geschosse aus Holz errichtet. Die Gebäudehülle ist über das Erdgeschoss und fünf Etagen nahezu vollendet. Parallel dazu wird die Holzfassade montiert. Die Fassade wird mit rund 450 Kletterpflanzen begrünt, die in Berlin und Potsdam in einem Freiraumlabor getestet wurden. Die Pflanzen werden für natürliche Verschattung und eine Verbesserung des Mikroklimas sorgen. Durch das Konzept kann auf große Teile eines außenliegenden beweglichen Sonnenschutzes verzichtet werden.
Innerhalb des Gebäudes sorgen die Baustoffe Holz und Lehm für hohe Aufenthaltsqualität. Fensterflächen und Balkone bieten viel Tageslicht. Die flexibel teilbaren Büroflächen ermöglichen unterschiedliche Arbeitsplatzkonzepte. Ergänzt wird das Raumangebot von rund 6.300 qm Mietfläche durch eine rund 360 Quadratmeter große Dachterrasse. Die HafenCity Hamburg GmbH führt aktuell eine Bedarfsanalyse für ihren eigenen Büroflächenbedarf durch. Die Vermarktung der Büroflächen für weitere Nutzer hat bereits begonnen. Gerade für Unternehmen mit hohen ESG-Ansprüchen entsteht mit dem Null-Emissionshaus ein Angebot, das auf dem Hamburger Büromarkt derzeit kaum vergleichbar ist.