Architekturwettbewerb

Architekturwettbewerb für das Baufeld 108 im Quartier Elbbrücken

Hohe Ansprüche an Nachhaltigkeit und Innovation

Das Quartier Elbbrücken wird neben dem Überseequartier das zweite urbane Zentrum der HafenCity - mit Gebäuden, die eine durchweg hohe Innovationskraft haben. In der östlichen HafenCity entsteht damit eine attraktive Adresse, die dank der zentralen Lage für Großunternehmen und Start-Ups interessant ist, mit seinen Wasserbezügen aber gleichermaßen auch große Potenziale als Wohnstandort bietet. Rund um den am Kopf des Baakenhafens fertiggestellten Amerigo-Vespucci-Platz entsteht ein urbanes Wohnquartier, das sich durch neue Wohnangebote und hochwertige publikumsbezogene Erdgeschossnutzungen wie Gastronomie und Einzelhandel entlang der Promenade und am Platz auszeichnet.

Für das Baufeld 108 hat die Bauherrin PATRIZIA AG im Einvernehmen mit der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen und der HafenCity Hamburg GmbH einen hochbaulichen Realisierungswettbewerb ausgelobt, zu dem sechs Architekturbüros aus dem In- und Ausland eingeladen waren. Es wurden insgesamt fünf Wettbewerbsbeiträge eingereicht. Die Beurteilung erfolgte auf Basis der fünf Kriterien Gestaltqualität, Funktionalität und Nutzungsqualität, Realisierbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Der siegreiche Entwurf stammt von dem Berliner Architekturbüro Kim Nalleweg Architekten und wurde auf der Pressekonferenz am 1. Dezember 2021 präsentiert. 

Hinweis: Alle Entwürfe und Pläne sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nicht ohne Zustimmung des Urhebers weiter verwendet werden.

1. Preis

Kim Nalleweg Architekten

Auszug aus der Bewertung des Preisgerichts:
„Der Entwurf steht für ein nachhaltiges, lebendiges Wohngebäude. Die Struktur der Fassaden weist in ihrer Materialität, in der Farbigkeit, in der Tiefe und Haptik eine hohe Ästhetik auf. Die Dächer werden begrünt und mit aufgeständerten PV-Anlagen versehen – unter denen für die Bewohner Aufenthaltsmöglichkeiten angeboten werden. Die Arbeit leistet in ihren zahlreichen Punkten einen guten Beitrag zum nachhaltigen Bauen und für die Einhaltung der Emissionsziele. Insgesamt zeigt der Entwurf an dieser Stelle in der HafenCity ein ästhetisch höchst ansprechendes Wohngebäude, in dem sich die Bewohner sicherlich sehr wohl fühlen werden."

3. Preis

Schaltraum Architekten

Auszug aus der Bewertung des Preisgerichts:
„Das Nachhaltigkeitskonzept ist plausibel und umfasst die Bereiche Konstruktion und Betriebt. Im Bereich der Konstruktion wird die Fassade hervorgehoben. Der Einsatz von Rezyklaten im Tragwerk und der Fassade wird von der Jury begrüßt. Das Konzept zum Gebäudebetrieb erscheint plausibel und verfolgt durch den Anteil an erneuerbaren Energien und der erzielten Effizienz die Ziele der Bauherrenschaft."

3. Preis

LH Architekten

Auszug aus der Bewertung des Preisgerichts:
„Die Entwurfsverfasser versuchen durch eine Fülle unterschiedlicher Materialien, Farbigkeiten und Applikationen die Baumasse zu gliedern und zu strukturieren, interessant und vielleicht auch markant und ungewöhnlich zu machen. Interessant könnte im Haus 2 das Angebot an schlanken Räumen in den Erd-geschossen sein, die von den Bewohnern gemeinschaftlich genutzt werden können und die zugleich auch einen direkten Weg aus dem Entschließungskern in den gemeinschaftlichen Hof ermöglichen."

Weitere Informationen

Presse

Nachhaltiges Pilotprojekt

Auf der Pressekonferenz wurden die Entwürfe des Architekturwettbewerbs zum Baufeld 108 präsentiert.

Architekturwettbewerb

Null-Emissionshaus

Zum neuen Sitz der HafenCity Hamburg GmbH wurde ein Architekturwettbewerb durchgeführt. Im Fokus stand neben den städtebaulich-architektonischen Herausforderungen die Verbindung von Architektur und Nachhaltigkeitszielen.

Organisation

HafenCity Hamburg GmbH

Nur durch ein integriertes Entwicklungsmanagement kann die Realisierung eines vollkommen neuen Stadtteils gelingen. 
No content